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Maler

Mehr als Wände anstreichen!

Häuserfassaden sanieren, Wärmedämm-Systeme verarbeiten, Bodenbeschichtungen und –beläge verarbeiten, Räume farblich gestalten und dabei besondere Techniken anwenden – all das können Auszubildende im Maler- und Lackiererhandwerk lernen.

Ein guter Maler kann weitaus mehr als einfach nur Farbe an die Wand zu pinseln. Überhaupt: „pinseln“ ist ein Reizwort. Der Profi spricht vom „Beschichten“. Er versteht etwas von den Materialien und den verschiedenen Untergründen, hat ein Auge für Formen und Farben und hat einen guten Draht zu seinen Kunden. Schließlich lassen die ihn in ihrem oder an ihrem Haus arbeiten. So sind passende Umgangsformen ein wichtiges Kriterium bei der Bewerberauswahl. Ein gutes Auftreten beim Kunden, Fleiß und saubere Arbeit unserer Mitarbeiter sind die Visitenkarte eines Betriebs.

Wer praktisches Geschick mitbringt und über einen qualifizierten Hauptschul- oder Realschulabschluss verfügt, bereit ist, auch einmal zuzupacken und sich zudem nicht scheut, hin und wieder bei Wind und Wetter zu arbeiten, hat gute Chancen. Denn die Maler und Lackierer gehören zu den vielseitigsten Handwerksberufen. In Bayern sind derzeit rund 5.100 Lehrlinge in der dreijährigen Ausbildung.bevor sie dann die Gesellenprüfung ablegen. Maler und Lackierer spezialisieren sich im dritten Lehrjahr in die Fachrichtungen Gestaltung und Instandhaltung, Bauten- und Korrosionsschutz sowie Kirchenmalerei und Denkmalpflege.

. Eine weitere interessante Alternative bietet die dreijährige Ausbildung zum Fahrzeuglackierer. Fahrzeuglackierer arbeiten ortsgebunden in einer Werkstatt. Ihre Arbeit erfordert Technik und Präzision. In diesem Ausbildungsberuf sind in den letzten Jahren ebenfalls zahlreiche neue Ausbildungsplätze entstanden.

Für Bewerber mit Fachhochschulreife oder Abitur, die eine spätere Führungsposition in einem Betrieb anstreben, gibt es eine besondere Möglichkeit: Sie können die Ausbildung zum Maler und Lackierer mit einem Ingenieursstudium im Bereich Innenausbau der Fachhochschule Rosenheim kombinieren. Am Ende steht – nach vier bis fünf Jahren – ein praxisorientierter doppelter Berufsabschluss als „Bachelor of Engineering“ / Maler- und Lackierergeselle.



Schimmelrisiko nimmt izu

In vielen Wohnungen ist er ein lästiger Mitbewohner: Der Schimmel. Gerade im Herbst nimmt die Konzentration der Sporen in der Luft zu. Der Schimmel sieht in der Wohnung nicht nur hässlich aus, sondern ist auch eine Gefahr für die Gesundheit der Bewohner. Er kann unter anderem Schnupfen, Augenreizungen oder Hautausschlag verursachen. Auch Atemwegserkrankungen und Migräne sind mögliche Folgen.

Wie schützt man die eigenen vier Wände am besten vor dem Eindringling? Was ist zu tun, wenn er sich schon eingenistet hat? Und wie entsteht der Schimmel überhaupt? „Die Hauptursache ist die kalte Wandoberfläche, an der die Raumfeuchte kondensiert und so den idealen Nährboden für Schimmel bereitstellt“, erklärt Jürgen Beil, Obermeister der Malerinnung Freising und Erding. Viele unterschätzen die Luftfeuchtigkeit, die täglich in einer Wohnung produziert wird: „In einem Vier-Personen-Haushalt entstehen beim Kochen, Baden, Duschen und – ja auch beim Atmen – etwa zwölf bis 15 Liter Wasserdampf. Wer zu Hause zudem Wäsche trocknet, viele Pflanzen oder ein Aquarium hat, erhöht die Luftfeuchtigkeit zusätzlich.“

Deshalb tauchen vor allem in nicht oder nicht ausreichend wärmegedämmten Häusern Schimmel-Probleme auf – fast jeder zweite Schadensfall fällt in diese Kategorie. Mit der Innenwand einer nicht oder schlecht isolierten Wohnung verhalte es sich so, wie mit einem geöffneten Fenster in der kalten Jahreszeit: „Wer kennt es nicht: Man macht das Fenster im Schlafzimmer morgens weit auf und kann beobachten, wie schnell sich die Luftfeuchtigkeit auf der Außenseite des Fensterglases als Kondensat niederschlägt. Erst wenn dieses Kondensat nicht mehr sichtbar ist, kann man davon ausgehen, dass der Raum ausreichend gelüftet ist.“

Das gleiche passiere im Grunde auch an der Innenseite der ungedämmten und damit kalten Außenwand. „Es wundert kaum, wenn sich dort Schimmel bildet“, so der Obermeister. Eine Außendämmung hingegen halte die Wände warm. „Die Luftfeuchtigkeit sammelt sich dort nicht mehr an, dem Schimmel fehlt die Lebensgrundlage.“

Gelegentlich können sich auch in Neubauten sowie in modernisierten und sanierten Häusern Schimmelpilze ansiedeln.

Tipp: „Lüften Sie mindestens drei bis vier Mal täglich – am besten im sogenannten Stoß-Lüft-Verfahren. Über eine längere Zeit nur gekippte Fenster können die Schimmelbildung eher begünstigen.“ Je nach Außentemperatur könne man im Sommer fünf bis zehn, im Winter oft schon zwei bis drei Minuten lüften. Der Obermeister empfiehlt außerdem, die Wohnung gleichmäßig zu heizen, um Temperaturunterschiede in den Räumen zu vermeiden. „Schließen Sie die Tür beim Duschen, Baden oder Kochen und leiten Sie die dabei entstehende Feuchtigkeit sofort nach draußen.“

Vom Kampf gegen die Sporen im “Do-it-yourself”-Verfahren wird eher abgeraten – denn er ist ein Kampf gegen Windmühlen. Ein Beispiel: Überstreicht man nur „unfachmännisch“ den Schimmel an der Wand, entfernt ihn aber nicht vollständig, so kann er immer noch ein Gesundheitsrisiko darstellen.



Maler

Maler R K B by RainerSturm pixelio.de

Maler R K B by RainerSturm pixelio.de

Sie wünschen sich einen frischen Anstrich? Ein Maler verhilft Ihnen zu einem neuen Look Ihrer Innenräume oder Ihrer Fassade! Das Maler- und Lackierhandwerk steht für professionelle Dienstleistungen rund um die Farbgestaltung von Objekten. Werten Sie Ihren Wohnraum auf: Ein Maler bietet Aufgaben wie Tapezierarbeiten, Lackierarbeiten, dekorative Maltechniken und Bodenbeläge, Holzschutz und Brandschutz an. Im Bereich Fassade und Mauerwerk sorgen Maler per Anstrich für Rost- und Korrosionsschutz, schmücken das Äußere eines Bauwerks mit Wandbildern oder Verglasungen und übernehmen die Sanierung und Renovierung etwa von Altbauten und Denkmälern.

Ein Maler vereint künstlerisches Verständnis und Geschick mit Wissen rund um den Erhalt und den Schutz Ihrer vier Wände. Professionelle Anwendungstechniken, Werkstoffe und der Schutz der Umwelt sind für einen Profi in Sachen Farbe selbstverständlich. Erarbeiten Sie gemeinsam mit dem Fachmann Ihre Vorstellungen von Ihrem Wunschraum. Selbst passionierte Heimwerker wissen den fachlichen Rat des Malers zu schätzen. Bei der Auswahl eines Farbtons gilt es, die Wirkung bestimmter Farben zu kennen. Ein weißer Raum wirkt hell und licht und lässt in der Raumgestaltung mit Bildern und Möbeln freie Wahl. Er kann aber auch beliebig wirken – oft verleiht eine Farbe einem Raum erst Charakter. Ein warmes Rot schenkt Gemütlichkeit und signalisiert Lebenskraft, lässt einen Raum aber kleiner wirken. Helles Grün belebt und versprüht Frische, dunkles beruhigt. Ein sonniges Gelb sorgt für gute Laune und vergrößert den Raum optisch. Finden Sie mit den Gelben Seiten einen Malerbetrieb, mit dem Sie Ihren Traum vom schöneren Wohnen verwirklichen können!


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